Statistiken des Versicherungssektors in Europa: Daten von EIOPA

Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken. Wir bieten keine Versicherungs- oder Finanzberatung an. Für persönliche Beratung wenden Sie sich an einen lizenzierten Versicherungsberater oder Makler. Stand: März 2026.

Die Europäische Versicherungs- und Betriebsrentenbehörde (EIOPA) mit Sitz in Frankfurt am Main stellt aggregierte statistische Daten zur europäischen Versicherungsindustrie bereit. Die Daten folgen den Meldevorlagen von Solvency II und ermöglichen länderübergreifende Vergleiche.

Verfügbare Datenkategorien

Laut EIOPA umfassen die Statistiken: Bilanzdaten, Eigenkapital, Prämien, Schadenersatz und Betriebskosten, Vermögensexpositionen sowie die Nutzung von Übergangs- und LTG-Maßnahmen. Die Daten stehen quartalsweise und jährlich für Solo- und Gruppenebene zur Verfügung.

Kategorie Inhalt Frequenz
Bilanz Aktiva, Passiva (Solvency II S.02.01) Quartal/Jahr
Eigenkapital Own Funds (S.23.01) Quartal/Jahr
Prämien, Schäden, Kosten S.05.01 Quartal/Jahr
Vermögensexpositionen S.06.02 Quartal
European Insurance Overview Zusammenfassung Jährlich

European Insurance Overview Report

Der European Insurance Overview Report 2025 wurde im November 2025 veröffentlicht und basiert auf den Solvency-II-Daten für 2024. Der Bericht bietet einen zugänglichen Überblick über den europäischen (Rück-)Versicherungssektor. Die Daten können als Excel-Datei heruntergeladen werden.

Zusammenarbeit mit nationalen Behörden

EIOPA arbeitet mit nationalen Aufsichtsbehörden wie der BaFin zusammen. Der GDV veröffentlicht ergänzend deutsche Branchenstatistiken. Die EZB (Europäische Zentralbank) stellt weitere Daten zu Versicherungsunternehmen bereit.

Häufig gestellte Fragen

Wo finde ich EIOPA-Statistiken? Auf eiopa.europa.eu unter „Tools and Data“ → „Insurance statistics“.

Welche Länder sind abgedeckt? EU- und EWR-Staaten. Das Vereinigte Königreich ist seit 2021 nicht mehr in den laufenden Datensätzen enthalten.

Fazit

EIOPA bietet eine zentrale Quelle für europäische Versicherungsstatistiken. Die Daten sind für Forschung, Politik und Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Informationen: EIOPA, BaFin, GDV.

Tendenzen von Suchanfragen über Versicherungen in Google Trends

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Suchanfragen bei Google spiegeln das Interesse der Verbraucher an Versicherungsthemen wider. Marktanalysen zeigen, welche Begriffe besonders häufig gesucht werden und wie sich das Suchvolumen entwickelt.

Meistgesuchte Versicherungen in Deutschland

Laut DAS INVESTMENT und mediaworx waren 2023 die Top-Versicherungen in den Google-Suchanfragen: Rente (Platz 1), Rechtsschutz (Platz 2), Zahnversicherung (Platz 3). Weitere häufig gesuchte Bereiche: Pflege-, Elementar- und Tierversicherungen.

Rang Versicherung Trend
1 Rente Reformen Altersvorsorge
2 Rechtsschutz Stabil
3 Zahnversicherung Wachsend
Elementarversicherung Umweltrisiken
Tierversicherung Post-Corona-Anstieg

Entwicklung des Suchvolumens

Das gesamte Suchvolumen für Versicherungsbegriffe ist stark gestiegen: Mit etwa 27 Millionen Anfragen für rund 600 Versicherungsbegriffe verzeichnete der Markt einen Anstieg von 23 Prozent. Schieb.de berichtet über Google-Trends in Deutschland. Google Trends bietet kostenlose Einblicke in Suchanfragen.

Externe Faktoren

Reformen bei der Altersvorsorge treiben Rentensuchanfragen. Umweltrisiken erhöhen das Interesse an Elementarversicherungen. Die Corona-Pandemie und verstärkte Vermarktung von Tierversicherungen haben das Absicherungsbewusstsein beeinflusst. Der GDV veröffentlicht Branchentrends.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Versicherungsbegriff wird am häufigsten definiert gegoogelt? „Kulanz“ — ein Zeichen dafür, dass Verbraucher Fachjargon oft nicht verstehen.

Wo kann ich Suchtrends einsehen? Google Trends (trends.google.de) bietet kostenlose Einblicke.

Fazit

Suchanfragen zeigen: Rente, Rechtsschutz und Zahnversicherung führen. Das Suchvolumen wächst. Externe Faktoren wie Reformen und Klimarisiken beeinflussen die Trends. Quellen: Google Trends, GDV.

Versicherungsdurchdringung nach Ländern: Ein Überblick

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Die Versicherungsdurchdringung (Insurance Penetration) ist das Verhältnis der geschriebenen Versicherungsprämien zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes. Sie zeigt, wie entwickelt der Versicherungssektor in der Wirtschaft ist. Statista veröffentlicht regelmäßig Daten zur Versicherungsdurchdringung in Europa.

Definition und Berechnung

Formel: Versicherungsdurchdringung = (Bruttoprämien / BIP) × 100. Ein höherer Wert deutet auf einen stärker entwickelten Versicherungsmarkt hin. Die OECD veröffentlicht in den „OECD Insurance Statistics“ detaillierte Daten zu Bruttoprämien, Marktanteilen und Prämien pro Kopf für Life- und Non-Life-Versicherungen in OECD-Mitgliedsländern.

Quelle Abdeckung Aktualität
Statista Europa nach Ländern 2024
OECD OECD-Länder, Life/Non-Life Jährlich
EIOPA EU/EWR, Solvency II Quartal/Jahr
Insurance Europe Europäischer Markt Jährlich

Führende Länder in Europa

Nach europäischen Daten führt Luxemburg mit der höchsten Durchdringungsquote, gefolgt vom Vereinigten Königreich und Schweden. Die Europäische Umweltagentur und Insurance Europe stellen weitere Daten zur Versicherungsdurchdringung als Proportion des BIP bereit.

Deutschland im Vergleich

Deutschland hat einen der größten Versicherungsmärkte Europas. Der GDV veröffentlicht die „Statistiken zur deutschen Versicherungswirtschaft“. Die BaFin überwacht den Markt. Die EIOPA ermöglicht den europäischen Vergleich.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet hohe Versicherungsdurchdringung? Ein großer Anteil der Wirtschaftsleistung fließt in Versicherungsprämien — oft ein Zeichen für Wohlstand und Risikobewusstsein.

Wo finde ich aktuelle Daten? Statista, OECD, EIOPA, Insurance Europe.

Fazit

Die Versicherungsdurchdringung ist ein wichtiger Indikator für die Entwicklung des Versicherungssektors. Luxemburg, UK und Schweden führen in Europa. Quellen: Statista, OECD, EIOPA, GDV.